Senioren-Union erkundet den Schauplatz der Varusschlacht und taucht ein in 2000 Jahre römisch – germanische Geschichte.
Mitglieder und Freunde der Senioren Union Gescher erkundeten den Schauplatz der Varusschlacht im heutigen Museumspark Kalkriese
Unter fachkundiger Führung erfuhren sie Hochinteressantes aus der römisch – germanischen Geschichte. Die römischen Truppen unter ihrem Anführer Varus wurden auf dem Rückweg in Ihr Winterlager von germanischen Kriegern in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen. Im Park und in der Dauerausstellung machten sich die Seniorinnen und Senioren auf Spurensuche und konnten sich eine Vorstellung davon machen, was sich vor mehr als 2000 Jahren in der „Schlacht im Teutoburger Wald“ abgespielt hat. Unterstützt wurden sie dabei durch Erkenntnisse der archäologischen Forschung und Exponaten in der Ausstellung. „Kalkriese hat mich gelehrt, dass Geschichte nicht nur in Büchern, sondern auch in Bäumen, Steinen und Stätten lebt.“ zog Günter Schültingkemper ein Fazit, und Karl-Heinz Löderbusch ergänzte: „Der Spaziergang durch den Wald, der Blick auf die Maske – all das hat mich dazu gebracht, die Schlacht nicht nur als Ereignis, sondern als Menschengeschichte zu sehen.“ „Vor über 2.000 Jahren wurde das Schicksal eines ganzen Weltreichs besiegelt, und es fühlte sich so an, als würde die Geschichte lebendig.“ zeigte sich Ewald Rudde beeindruckt. Besondere Highlights waren ein weitgehend erhaltener römischer Schienenpanzer und eine kunstvoll aus Eisen getriebene Gesichtsmaske (Foto).
Nach einer kurzen Mittagspause im Café LIVIA ging es weiter nach Brochterbeck zum Hotel „Teutoburger Wald“, wo bei Kaffee und Kuchen die nächste Informationsveranstaltung auf die Gäste wartete. Dort führte der Hotelier Olaf Kerssen die Gruppe durch die technischen Anlagen seines Hauses und erläuterte die innovative, nahezu autarke Energieversorgung des Betriebes. Das Hotel verfolgt konsequent das Ziel, eine weitgehende Energieautarkie zu erreichen. Durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen konnte der externe Strombezug bereits um 90 % gesenkt werden. Zunehmend unterstützt dabei auch der Einsatz künstlicher Intelligenz die Steuerung und Optimierung der Energiebewirtschaftung.