Wie läuft es mit dem neuen Gescher-Gutschein?

17.07.2020
Stadtmarketing-Geschäftsführerin Jana Ay (l.) und CDU-Bürgermeisterkandidatin Karin Ostendorff
Stadtmarketing-Geschäftsführerin Jana Ay (l.) und CDU-Bürgermeisterkandidatin Karin Ostendorff

Eine kleine Abordnung der CDU-Fraktion mit der Bürgermeisterkandidatin Karin Ostendorff hat direkt am Donnerstagmorgen die Mitarbeiterinnen der Stadtmarketing GmbH besucht, um sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie der neue Gescher-Gutschein angelaufen ist – und selbst einen Gutschein zu kaufen. Der Gescher-Gutschein geht zurück auf einen Antrag der CDU zur Förderung der lokalen Wirtschaft in Corona-Zeiten, der im letzten Rat mit knapper Mehrheit verabschiedet wurde.

Jana Ay, die neue Geschäftsführerin des Stadtmarketing gab gerne Auskunft. Sie erläuterte den interessierten Gästen zunächst einmal die unterschiedlichen Kaufmöglichkeiten für den Gutschein (über App oder direkt vor Ort) und die zahlreich beteiligten Gescheraner Geschäfte und Unternehmen – inzwischen sind es über 80! Ein Flyer informiert über die sog. „Akzeptanzstellen“. Obwohl der Verkauf erst am Vortag begonnen hat, erwarten alle Mitarbeiterinnen des Stadtmarketing einen guten Absatz des Gescher-Gutscheins. „Die Erfahrungen des ersten Tags legen dies nahe“, erläutert Jana Ay, „Stand heute Morgen haben wir bereits Gutscheine im Wert von 38.000 € verkauft.“
 
„Es ist schön zu sehen, wie unser Antrag von Ihnen so schnell, kreativ, mit viel Engagement und ganz unbürokratisch umgesetzt wurde“, so Dominikus Bartusch, CDU-Vorsitzender, zu Jana Ay und ihren Mitarbeiterinnen. „Wir werden in ca 4 Wochen noch einmal bei Ihnen nachfragen, ob sich der Trend der ersten Tage bestätigt und der Verkauf so wie erwartet gelaufen ist. Die hohe Beteiligung von Gescheraner Geschäftsleuten zeigt auf jeden Fall schon einmal eine hohe Akzeptanz.“
 
Und Karin Ostendorff, Bürgermeisterkandidatin der CDU, ergänzt: „Ich war sofort begeistert von der Idee, die hinter diesem Antrag steht, und dass er für alle eine Win-Win-Situation bedeutet. Das Schöne ist, dass der Gutschein jedem zugutekommen kann. Wenn man sieht, welche Firmen und Geschäfte sich alle beteiligen, dann ist der Gutschein für die verschiedensten Gelegenheiten einsetzbar, angefangen vom Schulbedarf für die neuen Erstklässler, für die eigene IT-Ausstattung, für Bastelmaterial, Schuhe und Bekleidung, Autozubehör, etc. und natürlich auch für gutes Essen, um nur ein paar Gelegenheiten zu nennen. Und gleichzeitig bleibt das eingesetzte Geld in Gescher und unterstützt so die heimische Wirtschaft.“ Und dann fügt sie noch hinzu: „ Ein kleines Symbol der Gemeinschaft und des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten.“
 
Durch die Idee des Stadtmarketings, zusätzlich die Gescher-Card auf ein digitales Verfahren umzustellen, verspricht sich Frau Ay zudem neuen Auftrieb für die Möglichkeit die Gescher-Card (als Geschenk-Gutschein) zu nutzen.