CDU beantragt Maßnahmenpaket zur Unterstützung des Einzelhandels bzw. der Wirtschaft in Gescher

08.06.2020
Foto von Elisabeth Allmendinger
Foto von Elisabeth Allmendinger

Nach mehreren Wochen zum Teil vollständigen Schließungen können die Geschäfte zwar wieder öffnen, jedoch nur unter großen Auflagen und erschwerten Bedingungen. Für viele Gewerbetreibende und Einzelhändler sind durch die Corona-Krise existenzbedrohende Situationen entstanden. CDU-Fraktionsvorsitzender Egbert Kock fordert: „Als Stadtgemeinschaft müssen wir neben den Beschlüssen von Bund und Land aktiv werden, um im Schulterschluss mit den Gewerbetreibenden und Einzelhändlern die Situation in Gescher und Hochmoor im Rahmen unserer Möglichkeiten abzumildern. Deshalb wollen wir Anreize schaffen, dass die Menschen gezielt den Weg in die Gescheraner Geschäfte finden und dort einkaufen.“

Der CDU-Antrag sieht vor, dass die Stadt Gescher für die Dauer von sechs (?) Monaten, maximal jedoch im Umfang von 100.000 €, die Herausgabe von „Gescher-Gutscheinen“ bezuschussen soll. Durch den Zuschuss kann z.B. ein 100 €-Gutschein einen Wert von 125 € haben. Der Antrag, über ein gesponsortes Gutscheinsystem Kaufkraft in Gescher zu binden, stärkt so die Lebensqualität aller in Gescher. Die genaue Ausgestaltung des Systems soll den Experten im Stadtmarketing, bei ProGescher, dem Wirteverein und aus dem Rathaus überlassen werden. Wichtig ist, dass es eine Begrenzung von z.B. 100 € Gutscheinwert pro Person gibt und dass geeignete Maßnahmen getroffen werden, die Missbrauch verhindern. Sichergestellt werden muss auch, dass die Zuschüsse in Gescher bleiben!

„Durch mein Stadtgespräch mit Johannes Seifer wurde mir noch einmal besonders verdeutlicht, wie dramatisch die Situation für viele Kaufleute ist“, betont Bürgermeisterkandidatin Karin Ostendorff. „Gerade die Gastronomie kann die angefallenen Verluste nicht kompensieren. Wenn wir wollen, dass wir auch weiter in Gescher und Hochmoor lebens- und liebenswerte Anlaufpunkte zum Einkaufen, Essen, Trinken und Zusammensein haben, müssen wir unsere städtischen Möglichkeiten nutzen, an der Bewältigung der Krisenfolgen mitzuarbeiten! Deshalb war mir die gemeinsame Ausarbeitung des Antrages mit Herrn Kock ein besonderes Anliegen. Ich hoffe jetzt auf schnelle Beschlüsse und zügige Umsetzung!“